Konfirmationen - Dreifaltigkeit und Paul-Gerhardt

Termine der Konfirmationen in Göggingen
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Konfirmation - Partnerprojekt der Dreifaltigkeitskirche und der Paul-Gerhardt-Gemeinde

Am 1., 2. und 3. Mai 2026 feiern wir die Konfirmation der 47 Jugendlichen des Konfi-Kurses 2025/2026.

Mit festlichen Gottesdiensten feiern wir das "Ja" der Konfirmandinnen und Konfirmanden zu ihrem Glauben. Der feierliche Konfirmationsgottesdienst wird von Pfarrerin Andrea Graßmann und Mitgliedern des Konfi-Teams gestaltet und begleitet von Mitglieder  des Kirchenvorstands. 

Wir freuen uns auf diese besonderen Gottesdienste und wünschen den Konfirmandinnen und Konfirmanden Gottes Segen!

Beichtgottesdienst
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Beichtgottesdienst der Konfis aus zwei Gemeinden in der Dreifaltigkeitskirche

Heute am letzten Tag des Aprils, feierten die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Paul‑Gerhardt‑Gemeinde und der Dreifaltigkeitsgemeinde gemeinsam ihren Beichtgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche – einen besonderen und bewegenden Meilenstein auf dem Weg zur Konfirmation.

Musikalisch gestaltet wurde der Abend vom Chor Maranatha unter der Leitung von Barbara Arendt. Die einfühlsame Begleitung an Klavier und Orgel übernahm Markus Guth aus der Paul‑Gerhardt‑Gemeinde. Geleitet wurde der Gottesdienst von Pfarrer Peter Gürth und Pfarrerin Andra Graßmann.

Bereits die Begrüßung setzte einen besonderen Akzent: Mit afrikanischen Klängen eröffnete der Chor den Gottesdienst und schuf eine lebendige, offene Atmosphäre. Nach dem Eingangsgebet erhielt jede und jeder einen kleinen runden Spiegel – begleitet vom Lied „Da wohnt ein Sehnen tief in uns“. Dieser Spiegel wurde zum zentralen Symbol des Abends.

In der Predigt griff Pfarrer Peter Gürth dieses Bild auf. Er erinnerte daran, dass Menschen sich früher in poliertem Silber oder im stillen Wasser spiegelten. Heute genügt ein Blick auf das Smartphone – Selfie‑Funktion inklusive. Wir betrachten uns gern, nutzen Filter und zeigen anderen, was wir tun und wer oder was wir scheinbar sind. Dieses ständige Vergleichen kann jedoch dazu führen, dass wir unzufrieden oder neidisch werden.

Ein positives Selbstbild, so Pfarrer Peter Gürth, bekommen viele zunächst von ihren Eltern. Doch es dauert nicht lange, bis wir nach Leistung bewertet werden – oft symbolisiert durch Noten von 1 bis 6. In diesen Spiegeln wird uns schnell vermittelt: Du reichst nicht. Du kannst dich verbessern. Du musst dich optimieren. Das kann auf Dauer belasten und im schlimmsten Fall zu Erschöpfung, Burnout oder Depression führen.

Dem stellte die Predigt einen anderen Spiegel entgegen: Gott selbst. Gott ist der Spiegel, der uns geschaffen hat – fürsorglich, empathisch und gerecht. Ein Spiegel, der nicht bewertet, sondern trägt. „Ich trage dich, auch wenn du unerträglich bist.“ Wenn wir in den Spiegel schauen, sehen wir nur selten etwas Schönes. Doch genau dann dürfen wir den liebevollen Blick Gottes im Rücken spüren – einen Blick, der uns immer annimmt und liebt.

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes wurden die Konfis eingeladen, ihre mitgebrachten Taufkerzen anzuzünden und am Altar aufzustellen. Anschließend folgte die Absolution – ein besonders inniger Moment, als die beiden Pfarrer*innen den Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie den Gemeindemitgliedern die Hände auflegten.

Nach der Feier des Abendmahls klang der Beichtgottesdienst mit wunderbarem Chorgesang aus, der sich mit den einfühlsamen Klavierklängen abwechselte. Ein ruhiger und zugleich kraftvoller Abschluss eines tiefgehenden Abends.

Die Konfirmation kann kommen.